let's lead – führ dich, führ andere
let's lead – führ dich, führ andere
#168 Dafür habe keine Zeit.
Du steckst irgendwie im Alltag und in deiner Entwicklung fest? Du sagst dir: Ich werde etwas ändern, sobald ich wieder Zeit habe?
Dann ist dieser Podcast ein charmanter Tritt in deinen geistigen Allerwertesten.
Lass dich von Marcel inspirieren, nicht zu warten, bis die Zeit vermeintlich reif ist. Starte jetzt! 💪
Herzlich willkommen bei Für Dich für Andere, dem Podcast von Let's Lied. Marcel ist euer Gastgeber und das bin ich. Und heute möchte ich mit euch über diesen Satz aus dem Titel reden: Ich habe keine Zeit, besser zu werden. Warum machen wir diesen Podcast? Der ist einmal für Leute, die vielleicht gerade zuhören, die in unser Programm einsteigen, also anfangen, in unser Programm zu kommen, und gleichzeitig für euch, die ja noch nicht in unserem Programm seid, damit ihr versteht, was wir unter Mentoring verstehen. Und was ist das Phänomen, was wir ganz häufig beobachten? Die Organisation kauft unser Programm und Teil des Programms sind monatliche, einstündige, virtuelle Sessions mit unseren Mentoren und Mentorinnen. Ein geschützter Raum, um an der Persönlichkeit zu arbeiten, die Säge zu schärfen, indem Persönlichkeits- und systemtheoretische Aspekte berücksichtigt werden und der operative Alltag wirksamer gemacht wird. Klingt gut, was wir aber erleben, ist, dass super oft Leute absagen, sich doch keinen Termin buchen, Sätze sagen wie, ich habe so viel zu tun und jetzt muss ich auch noch in dieses Meeting gehen, also mit Let's Lead mich beschäftigen. Ich gehe so weit, dass einige unserer Teilnehmer in das Meeting kommen und sagen, mit einer innerlichen Haltung, was kann ich für dich tun? Also das, was ihr als Führungskräfte oft macht, wenn ihr zu eurem Team wollt, was kann ich euch helfen, was kann ich für euch machen? Und mit der gleichen Haltung kommen die dann zu uns ins Mentoring. Und deswegen auch dieser Podcast. Und die Analogie ist abgenutzt wie Hulle, aber sie ist halt einfach gut. Die meisten von euch sägen täglich an unzähligen Bäumen mit ihrer geistigen Säge. Und diese Säge wird natürlich immer stumpfer, je mehr ihr sägt. Gar nicht, weil ihr doof seid oder weil das nicht geht, sondern einfach, weil das so ist. Der Alltag frisst ein, man hat Druck, man verliert sich im Klein-Klein, man kann nicht rausgucken, man hat den Blick fürs Ganze verloren, man ist getrieben von E-Mails, von Nachrichten, von harten Anschlägen in Meetings, dann noch privat vielleicht Stress, vielleicht eine Krankheit noch mit dazu, das Winterwetter, was jetzt kommt, wo viele einfach auch nochmal zusätzlich abschmieren, weil sie sagen, boah, morgen schon dunkel. All diese Themen halten euch im Hamsterrad, am Laufen, ja, die ganze Zeit. Und irgendwann werden Muster, die ihr habt, wie ihr Dinge abarbeitet, wie ihr euren Tag gestaltet, werden zur Routine, werden normal. So ist das halt, so macht man das halt, wie soll es auch anders gehen. Und dann kommt ein Angebot: Nimm dir eine Stunde Zeit mit einem hochqualifizierten und hochbezahlten Mentor oder einer Mentorin. Und im Kopf hören wir es oft klickern und sagen, ja, ich brauche ein Coaching und einen Mentor, das wäre gut. Und dann kommt ein zweiter Satz, den wir oft auch wirklich hören, ist, ich habe gerade keine Zeit dazu. Ich mache den Termin, wenn ich wieder etwas mehr Luft habe, wenn ich wieder etwas mehr Raum habe. Und da steckt eine gigantische Denkfalle drin. Ich teile eine Geschichte aus meinem Leben. Als ich angefangen habe zu meditieren, habe ich mir natürlich als allererstes einen Raum hergerichtet, einen Tempel gebaut, ein Butter hingestellt, Räucherkerzen, der perfekte Teppich, das optimale Kissen. Und wenn ich dann meditieren wollte, war das wie so eine Zelebration, wie so ein Fest. Ich habe auch zu Hause dann gesagt, ihr müsst jetzt bitte ruhig sein, kein großer Lärm, Papa geht jetzt meditieren. Und es musste auch passen von der Stimmung. Also ich muss in der richtigen Stimmung sein, um zu meditieren. Und dann saß ich da und hab meditiert. Und erst Jahre später habe ich gelernt, und heute kann ich das teilweise, dass ich neben einem Presslufthammer meditieren kann. In der Bahn sitzen oder an der Bushaltestelle. Ich hoffe, ihr könnt der Analogie folgen. Wenn ihr in eurer Performance, in eurem alltäglichen Arbeiten feststellt, dass ihr überfordert, nicht optimal performt, nicht zufrieden seid. Also wenn dieser Zustand da ist, dann hilft es, die Säge zu schärfen. Also das Segen zu pausieren, sich rauszuziehen, die Säge zu schärfen, um dann wieder zurück in den Wald zu steigen und einfach mit einer schärferen Säge die Bäume schneller zu sägen und vielleicht von außen, das wäre ein Zusatznutzen, zu erkennen, welchen Baum es sich gar nicht lohnt zu sägen. Und genau das ist der Zweck von einem Mentoring, was wir machen. Das bedeutet, wenn du bei uns in ein Mentoring kommst, ist die Frage, die dir die allermeisten Mentorinnen und Mentoren bei uns stellen, welches Problem bringst du mit? Und ganz oft hören wir dann einen verständlichen Satz, der lautet, ja, läuft alles soweit, alles soweit ganz okay. Also passt schon, passt schon, muss ja, was soll man denn tun? Das Leben ist so, wie es ist, so ist es halt. Und dann, ich verkürze das jetzt, das machen wir nicht genauso, kommt eher so eine Aussage wie, na gut, dann haben wir ja in dieser Stunde nichts zu tun. Und dann gibt es die erste große Irritation, weil viele Führungskräfte sind es gewohnt, in Trainings zu schicken, wo sie bespielt werden, wo sie nicht ihre echten Probleme mitbringen können, wo abstrakt und in Szenarien und in Simulationen Zusammenarbeit trainiert wird, wo man in Rollenspielen probiert, Konflikte, Gespräche zu lösen. Das ist okay, wir halten es nicht für wirklich wirksam, es ist okay, aber es hat halt oft mit der Realität nichts zu tun. So dass dann oft der Satz kommt, ja, klingt toll, wieso kann man das hier zwar machen, im Offsite, im tollen Hotel, aber das hat nichts mit meinen Gesprächen täglich an der Produktionslinie zu tun, wenn ich in meinem Team bin, wenn ich mich über Remote Office mit den Leuten ärgere und darüber Klarheit reinmachen wollte, das hat mit dem Alltag nichts zu tun. Unsere Mentorings sind 100 Prozent Alltag. Und das Wertvollste, was wir, also je härter die Nuss ist, die ihr mitbringt, also je mehr ihr sagt, das fuckt mich richtig ab, das ist ein echtes Problem. Das kann ich nicht ignorieren, das stört mich, das stört die Wertschöpfung, das tut mir nicht gut, das tut meinem Team nicht gut, das tut der Organisation nicht gut. Können wir da bitte einen neuen Blick drauf werfen? Und dann passiert etwas, was wir machen. Wir sind eine Kombination in Mentoring aus was ist die Ursache hinter dem Problem, also die wirkliche Ursache zu erkennen, da hilft uns sehr die systemtheoretische Brille. Dann kann es aber auch sein, dass du klassisch coaching-mäßig den Raum bekommst, mit klugen Fragen deinen eigenen Weg zu finden. Und auch manchmal und gar nicht so unoft kommen wir mit unserer gesamten Erfahrung und sagen, ey Jürgen, Maria, Paul, probier das mal. Mach das mal genauso. Probier das mal. Warum? Weil ich glaube, dass das der richtige Weg ist. Damit sagen wir nicht, dass wir Recht haben oder wissen, wie etwas geht, aber wir bieten dir einen MVP ein, ein erstes Ding, wo du sagen kannst, okay, das teste ich mal. Ich habe Vertrauen zu Marcel, Christina, Simone, Fabian, wem auch immer. Okay. Und deswegen, wenn wir in unseren Programmen sind, gibt es ja jeden Monat einen einstündigen Call. Deswegen haben wir dazwischen den Calls sowas wie eine Hotline. Warum haben wir diese Hotline? Das heißt, wenn wir jetzt zum Beispiel heute einen Call hätten, also jetzt du der zuhörst und ich, hätte einen Call und übermorgen hättest du ein schwieriges Mitarbeitergespräch, wo du total Bammel vorhast oder wo du denkst, Alter, das wird eskalieren, wird durch die Decke gehen. Jetzt könnte ich eigentlich, genau jetzt habe ich ein echtes Problem, jetzt könnte ich den Impuls von Marcel gebrauchen, meinen Blick drauf, eine externe Perspektive oder vielleicht ein cooler Tipp oder eine kluge Frage, wie ich das anders betrachten kann, oder einfach nur eine Technik, wie ich mich besser auf das Gespräch vorbereiten kann. Und dann würde man in den klassischen Programmen sagen, Pech gehabt, ja, kannst du jetzt dreieinhalb Wochen warten, dann können wir das gerne in dreieinhalb Wochen nochmal reflektieren, wie es denn so war vor dreieinhalb Wochen. Und du weißt jetzt, dass das Problem dann weg ist, dann ist es nicht mehr relevant, ist nicht mehr Teil deines Alltags. Du hast das Gespräch geführt, irgendwie, hoffentlich erfolgreich, vielleicht auch nicht, dann ist es nicht mehr da. Also werden dir alle unsere Mentorin immer sagen, wenn du in drei Tagen ein echtes Problem hast, dann ping mich an. Das kann sein, dass ihr über Signal, WhatsApp, Teams, E-Mail, Sprachnachrichten asynchron reingeht und wenn du zum Beispiel bei mir wäre das so, ich stehe auf asynchrone Sprachnachrichten, ich weiß nicht, könntest du mir reinsprechen, Marcel, ich habe folgendes Problem, dann würde ich mir Zeit nehmen und dir entweder eine Sprachnachricht zurückschicken oder ich würde sagen, hey, lass uns nochmal kurz zehn Minuten sünden und telefonieren oder austauschen, sodass ich dir wirklich in dieser Situation mit Rat und Tat und Hilfe und Fragen zur Seite stehen kann. Und in den allermeisten Fällen ist nach, unsere Programme dauern zwölf Monate, also unser großes Programm dauert zwölf Monate, ist nach vier, fünf Monaten erkennen die Leute, die Führungskräfte, die Teilnehmenden, wie cool, ich habe mal eine Stunde wirklich echtes Sehgeschärfen. Dann fangen die an, diese Zeit heilig zu setzen. Weil sie wirklich echte Alltagsprobleme besser gelöst bekommen, wenn sie mit uns sprechen. Und ich möchte mit diesem Podcast dafür plädieren, das heißt, wenn du jetzt in das Programm eintauchst, dass du dich traust, weil es ist ja auch ein geschützter Raum, niemand erfährt was darüber, deine echten Probleme, deine Ängste, deine Dämonen, deine Geschichten, die du über Mitarbeiter erzählst, wo du sagst, der Arsch, der geht mir richtig auf und sagt, was man niemals mehr denken darf, ja, das alles hat dort Raum. Du darfst dich auskotzen, du darfst mitteilen, wie es dir geht. Top geschützter Raum, mit Leuten, die das gut auffangen können und die dir aus Persönlichkeit und Systemtheorie helfen, dass du einen besseren und wirksameren Weg mit deinem Problem findest. Dass ihr diesen, dass ihr euch traut, ein erstes Testproblem mitzubringen, zum ersten Gespräch, um zu gucken, oh, wie cool, das hilft mir wirklich. Weil wenn ihr erlebt, dass wir euch bei eurer echten alltäglichen Arbeit helfen, was wird dann passieren? Dann werdet ihr sagen, cool, das ist gut für uns, dann werdet ihr sagen, geiles Programm, empfehle ich weiter und wir kriegen tolle neue Kunden. Aber der wichtigste Punkt ist, ihr empfindet unser Programm nicht als Last. Es ist nicht, oh, jetzt habe ich schon eh den Arschwoll zu tun und jetzt muss ich auch noch einmal im Monat und dann noch mit dem Team einmal im Monat Zeit für Let's Lead erübrigen. Ein weiterer, jemand, der was von mir will, jemand weiteres, der an mir zert. An euch zerren, das weiß ich, genug Leute. Wir zerren nicht an euch, wir helfen euch, dass ihr mit dem Gezerre besser und wirksamer umgehen könnt. Und für alle, die zuhören, die unsere Programme noch nicht kennen oder die zufällig in diesem Podcast gerutscht sind, das ist neben unserer Lernplattformen und den Kickoffs und den Bergfest mit den Pferden und dem Abschluss. Diese 1:1-Begleitung bekommen wir immer wieder Gespiegelte. Dieses echte an der Wertschöpfung dransein, dieses undogmatische, unmoralische, nicht wertende Besprechen eurer Probleme ist für 80% unserer Teilnehmenden der wichtigste Teil des Programms. Und jetzt wisst ihr so ein bisschen, wie das funktioniert bei uns und was Mentoring bedeutet. In diesem Sinne, wir freuen uns, wenn wir euch irgendwann und ich euch vielleicht irgendwann in einem 1 zu 1 Menschen begleiten darf. In diesem Sinne.